Website-Relaunch: 5 Fragen vor dem Start
Kurz gesagt
Ein Website-Relaunch gelingt, wenn fünf Fragen vor dem Start geklärt sind: Was soll die Seite erreichen, welche Inhalte braucht sie, wer pflegt sie, was darf sie kosten und bis wann muss sie fertig sein. Zusätzlich gehören Weiterleitungen für alte Adressen und Datenschutz von Anfang an in den Plan.
1. Was soll die neue Website erreichen?
Formuliere ein klares Ziel, bevor über Design gesprochen wird. Zum Beispiel: mehr Anfragen für Badsanierungen, weniger Telefonate mit Standardfragen oder Bewerbungen von Fachkräften. Das Ziel entscheidet, welche Seiten, Formulare und Inhalte wichtig sind, und woran du später den Erfolg misst.
2. Welche Inhalte braucht die Seite?
Inhalte sind der häufigste Grund, warum Relaunches sich verzögern. Kläre früh:
- Welche Leistungen beschreibst du, und für wen?
- Welche Texte, Fotos und Referenzen gibt es schon, und was muss neu entstehen?
- Welche alten Seiten werden gut besucht und sollen erhalten bleiben?
3. Wer pflegt die Website danach?
Willst du Texte und Bilder selbst ändern, oder soll das jemand für dich übernehmen? Davon hängt die Wahl des Systems ab. WordPress, Webflow und Shopify haben jeweils Stärken: WordPress ist flexibel und weit verbreitet, Webflow eignet sich für gestaltungsstarke Seiten, Shopify für Onlineshops. Plane außerdem Updates und Backups ein.
4. Was darf der Relaunch kosten?
Die Kosten hängen vom Umfang ab: Anzahl der Seiten, Texte und Fotos, Funktionen wie Formulare, Buchung oder Shop. Lege ein Budget fest und bitte um ein Angebot mit klar beschriebenen Leistungen. Denk auch an laufende Kosten für Hosting, Lizenzen und Pflege.
5. Bis wann muss die Seite fertig sein?
Ein realistischer Zeitplan enthält Puffer für Feedback und Inhalte. Plane den Livegang nicht in deine stärkste Saison. Lege fest, wer Entscheidungen trifft, damit Abstimmungen nicht hängen bleiben.
Was beim Relaunch oft vergessen wird
- Weiterleitungen: Alte Adressen per 301-Weiterleitung auf die neuen Seiten führen. Sonst gehen Google-Rankings und Links verloren.
- Datenschutz von Anfang an: Schriften lokal einbinden, Tracking erst nach Einwilligung laden, Banner technisch sauber verkabeln.
- Mobile first: Die meisten Besucher kommen über das Smartphone. Plane jede Seite zuerst für den kleinen Bildschirm.
- Messen nach dem Start: Prüfe nach dem Livegang, ob Formulare ankommen und keine Seiten fehlen.
Häufige Fragen
Wie lange dauert ein Website-Relaunch?
Das hängt vor allem vom Umfang und davon ab, wie schnell Inhalte vorliegen. Kleine Seiten sind oft in einigen Wochen fertig, größere Projekte brauchen entsprechend länger.
Verliere ich beim Relaunch meine Google-Platzierungen?
Nicht, wenn alte Adressen per 301-Weiterleitung auf passende neue Seiten zeigen und wichtige Inhalte erhalten bleiben. Ohne Weiterleitungen drohen Ranking-Verluste.
Brauche ich für den Relaunch neue Texte?
Oft lohnt es sich. Gute Texte erklären dein Angebot klar und beantworten die Fragen deiner Kunden. Bestehende Inhalte, die gut funktionieren, kannst du überarbeiten statt neu schreiben.
Fazit
Ein Relaunch beginnt nicht mit dem Design, sondern mit fünf Antworten: Ziel, Inhalte, Pflege, Kosten und Zeitplan. Wer diese Fragen vorher klärt und Weiterleitungen sowie Datenschutz mitplant, startet ohne böse Überraschungen.

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